Behind the Scenes…

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Bei einem Buchprojekt kommt das Beste zum Schluss – wenn man endlich das gedruckte Exemplar in den Händen hält. Das zweitbeste kommt aber direkt zu Beginn: Mindestens genauso viel Spaß wie das Schreiben, Veröffentlichen und später das Lesen auf Veranstaltungen macht nämlich die Recherche.

Für die Küstenkrimis habe ich unter anderem einen Blick in den Obduktionssaal einer Rechtsmedizin geworfen, mit einem Polizeikommissar geschnackt und habe gelernt, warum Offshore-Windparks ein Problem für die Krabbenfischer sind. Fürs Reisebuch sahen die Recherchen nun ganz anders aus – waren aber nicht weniger interessant. Und was habe ich da so gemacht?

Ich habe mir die Wesermarsch und umzu unter anderem von oben angeguckt (und war froh, dass ein freundlicher Mitarbeiter des TÜV den Parcours schon mal vor mir gekraxelt ist)…

By the way: SO hoch sah das vom Boden aus gar nicht aus…

Ich habe mir die Region außerdem von unten ausgeguckt (hier in einem ausrangierten U-Boot in Wilhelmshaven) …

… und natürlich vom Wasser aus (davon gibt’s hier ja schließlich reichlich). Dieses Bild ist auf der Jade entstanden, was wunderbar ruhig und entspannend war.

Plus: Was wäre die Wesermarsch ohne Schafe? Ein besonders knuffiges Exemplar habe ich bei meinem Besuch in der Deichschäferei Feldhausen kennen gelernt. Der Kleine hat dieses Jahr seinen ersten Job als Trippelwalze, war trotz der anstehenden großen Aufgaben aber noch ziemlich entspannt.

Wer jetzt wissen möchte, was genau zum Jobprofil einer Trippelwalze gehört und warum das Ganze wichtig für den Küstenschutz ist: Das verraten wir in Lieblingsplätze Wesermarsch und umzu :-).

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